LEADER-Regionen stärken gemeinsam das Wanderangebot

Das Osnabrücker Land und das Emsland zählen zu den beliebtesten Radreiseregionen Deutschlands. Doch auch als Wanderregionen haben die Landkreise einiges zu bieten. Um das Angebot in diesem Bereich gezielt zu stärken, haben sich die LEADER-Regionen NOL, Hasetal und Hufeisen zusammengetan.
Das Kooperationsprojekt vereint verschiedene Maßnahmen, die ausgehend vom Hünenwanderweg, das Wandern in den Fokus nehmen. Dazu zählten zum einen geführte Wanderungen mit Christiane Achelwilm, die das Projekt in Zusammenarbeit mit der Hasetal Touristik umgesetzt hat. Mit dem Hünenweg verfügt die Region über einen gut etablierten Fernwanderweg, der sich insbesondere für Mehrtagestouren anbietet. Viele Wanderurlauber sind jedoch auch an Tagesstouren interessiert. Dafür hat das Hasetal 24 kleinere Wanderschleifen entlang des Hünenwegs identifiziert, die in einer neuen Wanderkarte dargestellt werden. Diese Rundwege sind innerhalb eines Tages zu absolvieren und erfüllen damit die Bedürfnisse der Tageswanderer. Sie richten sich ebenso an Einheimische, die eine erholsame Wanderroute für die kleine Auszeit vor der eigenen Haustür suchen. Die Wanderkarte ist online unter www.hasetal.de erhältlich.
Im Nördlichen Osnabrücker Land wurden als zusätzliches Highlight fünf Sagenfiguren aus Metall aufgestellt. Kombiniert mit einer Hörgeschichte, können Gäste mit ihrem Smartphone die Geschichten hinter den Sagen abrufen. Am Tuchmachermuseum in Bramsche steht die Figur eines Tuchmachers. In der Hörgeschichte geht es um die Arbeit der Tuchmacher und die Textilproduktion in vergangenen Zeiten. Die weiteren Sagensilhouetten sind eine Hünenfigur in Restrup, der Alke mit Feuerrad und Reiter am Giersfeld in Ankum, der Holenkerl aus der Maiburg in Bippen und ein Drache in Quakenbrück. Jede Figur ist mit einer passenden Hörgeschichte verknüpft.
Am Kooperationsprojekt Wertschöpfungskette Wandern waren die LEADER-Regionen Hasetal, Hufeisen und NOL unter Federführung der Hasetal Touristik beteiligt. Das Projekt wird mit rund 71.500 € gefördert.







