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Ideen für einen gelungenen Übergang von Schule in die Ausbildung

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  • Einleitungstext: Die Servicestelle Schule-Wirtschaft und Bildungsregion Landkreis Osnabrück luden gemeinsam zum Themennachmittag „Wirtschaft – Schule – Bildung in der Bildungsregion Nordkreis“ ein.

Foto: Ernesto Moses Wiebrock / MaßArbeit

Welche Chancen bietet die neue Berufsfachschule Dual für die Schülerinnen und Schüler im Nordkreis? Und wie kann die Berufsorientierung vor Ort noch besser gestaltet werden? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigten sich jetzt die Teilnehmenden bei der Netzwerkveranstaltung „Wirtschaft – Schule – Bildung in der Bildungsregion Nordkreis“, die bei dem Unternehmen meurer Verpackungssysteme GmbH in Fürstenau stattfand. Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Schulen, Kommunen und Bildungsinstitutionen nutzten die Veranstaltung der Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit und der Bildungsregion Landkreis Osnabrück zum Austausch und zur gemeinsamen Entwicklung von Ideen für eine zukunftsfähige Berufsorientierung.

„Eine enge, frühzeitige und kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen Schulen und Betrieben ist entscheidend für einen gelingenden Übergang von der Schule in den Beruf. Betriebe, Schulen und Bildungsinstitutionen tragen gemeinsam Verantwortung, Jugendliche früh zu erreichen, zu begleiten und für Ausbildung zu begeistern“, betonte Netzwerkkoordinatorin Katja Bielefeld von der Servicestelle Schule-Wirtschaft. Sie bedankte sich gleichzeitig bei der gastgebenden Firma meurer für das Engagement.

Auch Matthias Wübbel, Bürgermeister der Samtgemeinde Fürstenau, lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Unternehmen: „Die Firma meurer übernimmt als größter Arbeitgeber in unserer Samtgemeinde eine besondere Verantwortung für Ausbildung und Fachkräftesicherung. Das Engagement – sowohl als Gastgeber dieses Themennachmittags als auch als zukünftiger Ausrichter der Messe #DeineAusbildungSuchtDich 2026 ist ein starkes Zeichen für gelebte regionale Zusammenarbeit.“ Für Jens Gozian, Geschäftsführer bei meurer, ist es wichtig, Jugendliche für eine Ausbildung zu begeistern: „Eine Ausbildung gelingt vor allem dann, wenn junge Menschen Freude an dem haben, was sie tun, und mit Herzblut dabei sind. Wer mit Begeisterung lernt und arbeitet, wächst automatisch in seine Aufgaben hinein.“

Die Teilnehmenden der Netzwerkveranstaltung diskutierten auch, welche Chancen die Berufsfachschule Dual bietet, die ab 2026/2027 als einjährige Vollzeitschule das Fachoberschulangebot Klasse 11 und das Berufsfachschulangebot ablöst. Sie soll den Jugendlichen mehr Zeit zur Orientierung, persönliche Entwicklung und praxisnahe Einblicke in Ausbildungsberufe ermöglichen. Das bestätigt auch Thomas Kohne, Schulleiter der Berufsbildenden Schulen Bersenbrück: „Die Berufsfachschule Dual schafft neue Perspektiven für Jugendliche, die nach der Schule noch Orientierung benötigen. Sie verbindet schulisches Lernen mit praktischen Erfahrungen und gibt jungen Menschen die Zeit, die sie brauchen, um eine fundierte Berufswahl zu treffen. Gleichzeitig eröffnet sie Betrieben frühzeitig Kontakt zu potenziellen Auszubildenden und den Absolventen mögliche höherwertige Abschlüsse.“

Anschließend diskutierten die Teilnehmenden, wie die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Betrieben weiter gestärkt werden kann. Deutlich wurde, dass Betriebe stärker im Schulalltag präsent sein sollten, z.B. durch Beiträge im Unterricht, praxisnahe Inhalte wie den Einsatz von Künstlicher Intelligenz oder durch virtuelle Vorstellungen von Ausbildungsberufen. Auch niedrigschwellige Beratungsangebote, insbesondere für Eltern, wurden als wichtiger Baustein genannt. Bei einem Rundgang durch den Betrieb bekamen die Gäste einen Einblick in die Ausbildungsberufe bei meurer. „Der Themennachmittag zeigt, wie wertvoll der Austausch zwischen Schule, Wirtschaft und Bildungspartnern ist. Nur gemeinsam lassen sich tragfähige Strukturen entwickeln, die Jugendlichen den Übergang in Ausbildung erleichtern“, so Ina Eversmann, Bildungskoordinatorin beim Landkreis Osnabrück.

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Rekordzahlen für das Nördliche Osnabrücker Land in 2025

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  • Einleitungstext: Die LEADER-Region Nördliches Osnabrücker Land (NOL) kann auf ihr bisher erfolgreichstes Jahr zurückblicken. Gut besuchte Veranstaltungen, Rekordzahlen in der Förderung und das Erreichen des vorgegebenen Etappenziels stehen für das Regionalmanagement und die Lokale Aktionsgruppe (LAG) zu buche.

LEADER-Region schreibt ihre Erfolgsgeschichte weiter

Die LEADER-Region Nördliches Osnabrücker Land (NOL) kann auf ihr bisher erfolgreichstes Jahr zurückblicken. Gut besuchte Veranstaltungen, Rekordzahlen in der Förderung und das Erreichen des vorgegebenen Etappenziels stehen für das Regionalmanagement und die Lokale Aktionsgruppe (LAG) zu buche.

Rund 40 Projekte wurden im Jahr 2025 von der LAG bewilligt. Das bedeutet EU-Fördergelder in Höhe von 1,25 Mio. Euro, die für Projekte eingeplant wurden. Insgesamt wird so knapp 3 Mio. Euro in die Region investiert – das stärkste Investitionsvolumen bisher. Über die bisherige Laufzeit kann die LEADER-Region eine Wertschöpfung von etwa 6 Mio. Euro vorweisen. Ebenso erfreulich, dass in diesem Jahr die Projekte recht gleichmäßig auf die Mitgliedskommunen entfielen. Die meisten Projekte entfielen auf den Bereich Soziales & Gemeinschaft mit 18 Projekten sowie Tourismus mit elf Projekten. Im Handlungsfeld Lebensraum & Demografie gab es acht Projekte, in Innovation zwei und in Umwelt & Klima ein Projekt.

„Besonders wichtig war es, in diesem Jahr mindestens 50% unseres Budgets durch positive Förderbescheide des ArL zu binden. Wir haben sogar 66% geschafft – vor allem dank der engagierten Menschen in unserer Region, die ihre Projekte eingebracht haben“, so Regionalmanager Nils Schnieders. Unter diesen Projekten ist auch die Jugendfläche 2.0 in Fürstenau, die eine Fördersumme von knapp 250.000 Euro erhielt. Durch die LAG sind sogar bereits 95% des Gesamtbudgets für Projekte beschlossen. „Deshalb gibt es im kommenden Jahr vorerst nur einen Stichtag. Wir hoffen aber noch auf weiteres Budget, sollten andere Regionen das Halbzeitziel nicht erreichen. Details können wir dazu aber aktuell noch nicht bekannt geben“, erklärt Nils Schnieders.

Erfolgreiche Veranstaltungen und Grundsteine für die Zukunft

Nicht nur das Förderangebot wurde 2025 sehr gut angenommen. Im Herbst organisierte das Regionalmanagement einen Evaluationsworkshop mit der LAG und Projektträgern. Gemeinsam wurde über die Erfolge und Potenziale für die Zukunft diskutiert – ein wertvoller Erfahrungsaustausch zwischen allen Beteiligten des Förderprogramms. Besonders gut besucht waren die wiederkehrenden Veranstaltungen #DeineAusbildungSuchtDich! sowie der Nordkreis-Unternehmenstag. Mit dem Fachvortrag zum Thema KI in mittelständischen Unternehmen konnte der Unternehmenstag eine Rekordzahl von 170 Teilnehmenden begrüßen. Bei der zweitägigen Ausbildungsmesse waren es rund 950 Gäste.

Zusätzlich zu den Erfolgen in 2025 hat die LAG schon die Pfeiler für das kommende Jahr eingeschlagen: Im November startete die Dorfmoderationsausbildung, die im Januar fortgesetzt wird. Durchgeführt wird die Ausbildung von der pro-t-in GmbH aus Lingen. Außerdem fiel der Startschuss für die Entwicklung einer NOL Networking Box, die in der Stadt Osnabrück schon bekannt sein dürfte. 2026 wird die LAG zudem einige Projekte vor Ort besuchen, um sich von deren nachhaltigen Wirken zu überzeugen.

  • Bescheidübergabe für die Jugendfläche 2.0

  • Evaluationsworkshop

  • Nordkreis Unternehmenstag

  • Ausbildungsmesse #DASD

  • Ausbildung Dorfmoderation

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Kompetenzerwerb Dorfmoderation erfolgreich gestartet

  • Beitragsbild: Die Dorfmoderatorinnen und Moderatoren bereiten sich auf den Kompetenzwerb vor.
  • Einleitungstext: Sie stärken das Miteinander, unterstützen lokale Initiativen und tragen dazu bei, Beteiligungsprozesse in den Dörfern wirkungsvoll zu gestalten: Dorfmoderatorinnen und Dorfmoderatoren übernehmen wichtige Aufgaben, um das Gemeinwohl in ihren Dörfern zu stärken. 13 engagierte Frauen und Männer im Nördlichen Osnabrücker Land haben sich entschieden, sich für diese Rolle qualifizieren zu lassen.

Sie stärken das Miteinander, unterstützen lokale Initiativen und tragen dazu bei, Beteiligungsprozesse in den Dörfern wirkungsvoll zu gestalten: und Dorfmoderatoren übernehmen wichtige Aufgaben, um das Gemeinwohl in ihren Dörfern zu stärken. 13 engagierte Frauen und Männer im Nördlichen Osnabrücker Land haben sich entschieden, sich für diese Rolle qualifizieren zu lassen.

Aufbauend auf einem niedersachsenweiten Curriculum geben ausgewiesene Trainer in der Dorfmoderation ihr Wissen weiter. Auf Initiative der LAG NOL und organisiert durch das Regionalmanagement fanden sich engagierte Personen aus Gehrde, Rieste, Kettenkamp, Bersenbrück und Badbergen am 15. und 16. November im Naturschutz- und (NBZ) am Alfsee für den ersten Austausch zusammen.

Unter der Leitung von Trainerin Dr. Annette Wilbers-Noetzel von der pro-t-in GmbH aus Lingen beschäftigte sich die Gruppe intensiv mit ihrer zukünftigen Rolle und den Besonderheiten des Dorfes als sozialem System. Methoden der Beteiligung sowie ein erster Einblick in zentrale Förderinstrumente standen ebenso auf dem Programm.

Am Sonntag begrüßte die Runde den LAG-Vorsitzenden des NOL, Michael Wernke, der dankbar die Bedeutung der Dorfmoderation für starke Dorfgemeinschaften und ein aktives Ehrenamt hervorhob. Damit haben die Teilnehmenden den ersten Schritt zur Qualifizierung gemacht. Im Januar 2026 wird das Programm fortgesetzt, wenn sich alle in der Dorfküche Voltlage zum zweiten Modul treffen.

Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz treibt die Dorfmoderation in Niedersachsen voran. So sollen bereits im Vereinswesen ehrenamtlich Aktive, Ratsmitglieder oder Ortsvorsteher aber auch weitere Menschen, die sich ganz neu mit ihren Kompetenzen für die Belange ihres Dorfes einsetzen möchten, gestärkt werden. Der Kompetenzerwerb Dorfmoderation im Nördlichen Osnabrücker Land wird durch die Freiwilligenakademie Niedersachsen organisiert und durch Mittel aus der Lotterie „Sparen+Gewinnen“ des Sparkassenverbandes Niedersachsen gefördert.

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Niedersächsische LEADER-Regionen treffen sich in Löningen

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  • Einleitungstext: Dass LEADER viel mehr ist als „nur“ Fördergelder, zeigte sich am LEADER-Forum in Löningen im Landkreis Cloppenburg. Die angereisten Regionalmanagements diskutierten unter anderem darüber, welchen Beitrag das Programm zur Stärkung der Demokratie in Europa leisten kann. Noch keine Klarheit gab es über die Zukunft von LEADER ab 2028.

Auf dem LEADER-Forum in Löningen war das Osnabrücker Land stark vertreten. Unser Bild zeigt von links REM-Berater Karsten Perkuhn sowie die Regionalmanager:innen Ramón Mildner (Wittlager Land), Nils Schnieders (Nördliches Osnabrücker Land), Silke Kuhlemann (Hufeisen) und Christina Götz (Südliches Osnabrücker Land). (Foto: pro-t-in GmbH)

Dass LEADER viel mehr ist als „nur“ Fördergelder, zeigte sich am LEADER-Forum in Löningen im Landkreis Cloppenburg. Die angereisten Regionalmanagements diskutierten unter anderem darüber, welchen Beitrag das Programm zur Stärkung der Demokratie in Europa leisten kann. Noch keine Klarheit gab es über die Zukunft von LEADER ab 2028.

Das LEADER-Forum ist ein jährliches Zusammentreffen auf Einladung des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, im Rahmen dessen sich die niedersächsischen Regionalmanagements über aktuelle Fragestellungen rund um LEADER austauschen können. Beherrschendes Thema in Löningen im Oldenburger Münsterland war die Frage, wie es mit LEADER nach dem Ende der aktuellen Förderperiode weitergeht. Die BAGLAG (Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen in Deutschland) und das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat hielten dazu Vorträge, konnten aber keine konkreten Neuigkeiten vermelden. Noch wird innerhalb der EU über die Zukunft des Förderinstruments verhandelt. In Kleingruppen sprachen die Regionalmanagements darüber, was die LEADER-Förderung so besonders macht und warum sie in ländlichen Regionen weiterhin benötigt wird.

Demokratie stärken mit LEADER

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Demokratie. In Gruppen diskutierten die Teilnehmenden darüber, was Demokratie für sie bedeutet und wie LEADER Demokratie fördert. Wie LEADER gesellschaftlichen Zusammenhalt und Teilhabe stärken kann, zeigten zwei Projektbespiele: der „Ostfriesische LEADER-Tag“ und „Was uns verbindet -Über Gräben hinweg ins Gespräch kommen“. Zu guter Letzt hatten die teilnehmenden Regionalmanagements noch die Gelegenheit, über aktuelle Fragestellungen zu beraten.

NOL-Regionalmanager Nils Schnieders zog im Anschluss ein positives Fazit: „Es ist immer wertvoll, sich mit den anderen Regionalmangements auszutauschen, da uns oft die gleichen Themen bewegen. Und natürlich war es schön, deutlich machen zu können, wie wichtig LEADER für den ländlichen Raum ist."

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LEADER-Projekt verbessert Hebammenversorgung im Nordkreis

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  • Einleitungstext: Mit dem Projekt zur Hebammenversorgung im Nördlichen Osnabrücker Land wurde im Sommer auch das letzte Startprojekt der LEADER-Region erfolgreich abgeschlossen. Für das über zwei Jahre ausgelegte Projekt legte der SkF Osnabrück Stadt und Landkreis e.V. jetzt einen Abschlussbericht vor – mit überzeugenden Ergebnissen.

Startprojekt endet mit klar messbarem Erfolg

Mit dem Projekt zur Hebammenversorgung im Nördlichen Osnabrücker Land wurde im Sommer auch das letzte Startprojekt der LEADER-Region erfolgreich abgeschlossen. Für das über zwei Jahre ausgelegte Projekt legte der SkF Osnabrück Stadt und Landkreis e.V. jetzt einen Abschlussbericht vor – mit überzeugenden Ergebnissen.

Das Projekt startete im August 2023 mit dem Ziel die Hebammenversorgung im NOL zu verbessern. Gerade im Nordkreis war der Hebammenmangel deutlich spürbar. Das Projekt setzte hier mit verschiedenen Maßnahmen an. Einer der wichtigsten Bausteine war die Hotline. Insgesamt erklärten sich elf Hebammen bereit, im Projekt mitzuwirken. Vier von ihnen übernahmen im Wechsel die Hotline, die werktäglich von 9 – 12 Uhr erreichbar war. Über die Hotline konnten schwangere oder frisch entbundene Frauen Fragen stellen oder einen Hausbesuch anfragen. Während des Projektzeitraums wurden 170 Hausbesuche angefragt und vermittelt. Alle kurzfristig angefragten Hausbesuche wurden spätestens am Folgetag durch das Hebammenteam bedient. Auch Anfragen außerhalb des Nördlichen Osnabrücker Lands gingen ein und wurden an entsprechende Stellen weitergeleitet. Die Hotline wurde nicht nur von Frauen genutzt, sondern auch von Kliniken und Beratungsstellen.

Neue Hebammen dank Niederlassungsförderung

Zusätzlich gab es im Projekt eine Niederlassungsförderung. Hebammen, die sich neu oder zum Wiedereinstieg in den Job in der Region niederlassen, konnten dafür eine Förderung in Höhe von 2.000 € beantragen. Vier solcher Anträge konnten im Projektzeitraum bewilligt werden und bedeuten damit vier neue Hebammen für das NOL. Ein weiterer messbarer und nachhaltiger Erfolg des Projekts. Die Niederlassungsförderung traf für den SkF auf mehr Interesse, als erwartet und wäre ein geeignetes Instrument, um Hebammen auch in Zukunft beim Schritt in die Selbstständigkeit zu unterstützen.

Begleitet wurde das Projekt durch umfangreiche Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit. Es wurde ein Flyer erstellt, alle Hebammen im Landkreis und der Stadt Osnabrück wurden angeschrieben und es gab eine Online-Infoveranstaltung, um das Projekt näher vorzustellen. Um schwangere oder frisch entbundene Frauen zu erreichen, wurden Kliniken, Arztpraxen und Beratungsstellen über die im Projekt angebotenen Leistungen bekannt zu machen. Auf diesen Wegen wurden Flyer verteilt und oft das persönliche Gespräch gesucht. Insbesondere die persönliche Ansprache von Praxen, Kliniken und Beratungsstellen hat sich für die SkF als wichtiger Kommunikationsweg herauskristallisiert. Das trifft selbstverständlich besonders auf die Gynäkolog:innen zu, da sie früh in der Schwangerschaft und nach der Entbindung direkten Kontakt zu den Frauen haben.

Mit der Hotline und der Niederlassungsförderung konnte das Projekt die Hebammenversorgung im Nördlichen Osnabrücker Land positiv bereichern. Hebammen erklärten sich schnell bereit, Besuche zu übernehmen. Die Hotline und die Chance auf kurzfristige Hausbesuche gaben Frauen Sicherheit, auch ohne eine durchgängige Hebammenbetreuung. Die Nachfrage stieg mit Fortgang des Projekts immer weiter an. In Absprache mit den Kommunen soll nun beraten werden, welche Bausteine des Projekts auch in Zukunft angeboten werden können – für eine bessere Hebammenversorgung im Nördlichen Osnabrücker Land.

Werbeflyer für die Hotline

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