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LAG-Mitglied Sonja Koopmann im Interview: „Ehrenamtliches Engagement als Entwicklungsmotor“

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  • Einleitungstext: Sonja Koopmann ist Geschäftsführerin der bema GmbH Maschinenfabrik in Voltlage und Mitglied der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) im Nördlichen Osnabrücker Land. Im Interview spricht die Unternehmerin über ihr Engagement, den Unternehmenstag 2023 und welchen Mehrwert LEADER auch für Unternehmen bietet.

Sonja Koopmann ist Geschäftsführerin der bema GmbH Maschinenfabrik in Voltlage und Mitglied der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) im Nördlichen Osnabrücker Land. Im Interview spricht die Unternehmerin über ihr Engagement und den Mehrwert, den LEADER auch für Unternehmen bietet.

Frau Koopmann, Sie sind Mitglied der Lokalen Aktionsgruppe, wo Sie die Wirtschafts- und Sozialpartner:innen vertreten. Was treibt Sie an, sich hier zu engagieren?

Sonja Koopmann: Für mich ist ehrenamtliches Engagement generell wichtig, um Entwicklung voranzutreiben. Unsere Gesellschaft kann ohne Ehrenamt nicht funktionieren. In der LAG geht es mir darum, die Anliegen, Interessen und Perspektiven der Wirtschaft einzubringen. Gleichzeitig profitiere ich eigentlich immer auch selbst vom Austausch mit anderen. Der Input aus anderen Unternehmen und gesellschaftlichen Bereichen, die damit verbundene andere Sichtweise, empfinde ich als Bereicherung – für mich und mein Unternehmen.

LEADER verspricht eine Förderung, von der die ganze Region profitiert. Wo sehen Sie den Nutzen für die Unternehmen? Welche Mehrwerte ergeben sich für die Betriebe vor Ort?

Sonja Koopmann: Der Erhalt und die Weiterentwicklung des Nördlichen Osnabrücker Landes als einer lebenswerten Region – und genau das ist ja das Ziel des LEADER-Prozesses – leistet einen wichtigen Beitrag zur Standortattraktivität und damit zur Bindung und Gewinnung von Fachkräften. Ein Standort, der ein attraktives Wohn- und Lebensumfeld bietet, macht die Region auch für Auswärtige interessanter.

Sie sind Teil des Unternehmernetzwerkes im Nördlichen Osnabrücker Land und engagieren sich u.a. in der diesjährigen Ausrichtung des Unternehmenstages. Ist LEADER in Gesprächen mit anderen Unternehmer:innen ein Thema? Und wenn ja, wie wird es diskutiert?

Sonja Koopmann: Bisher nehme ich Gespräche über LEADER in Unternehmensnetzwerken nicht wahr. Ich glaube, noch ist das Thema weit weg. Es muss erst greifbar werden.

Hätten Sie eine Projektidee aus der Wirtschaft für die Gemeinschaft, von der alle im Sinne eines klassischen „win-win“ profitieren könnten?

Sonja Koopmann: Mein erster Impuls ist die Einrichtung einer Plattform von Unternehmen für Unternehmen – und perspektivisch auch darüber hinaus für die Verbraucher. Mir schwebt da eine Art „Marktplatz der Region“ vor. Hier in Voltlage haben wir die VoltlageApp, die im Kleinen schon einiges leistet: So finden sich Unternehmensprofile und demnächst sollen Stellenanzeigen platziert werden können. Es wäre ein wertvoller Beitrag zur Vernetzung der Region, wenn so etwas für die ganze Gemeinschaft des Nördlichen Osnabrücker Landes realisiert werden könnte.

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LEADER-Region NOL blickt auf erfolgreiches erstes Jahr

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  • Einleitungstext: Am Fluss der Zeit – unter diesem Motto startete die LEADER-Region Nördliches Osnabrücker Land (NOL) 2023 mit der Umsetzung ihres Regionalen Entwicklungskonzeptes. Im Vorfeld war zum Leitmotto ein Fotowettbewerb durchgeführt worden mit dem Ziel, die fünf Kommunen bildlich zu profilieren.

Machen sich seit April 2023 für die LEADER-Region Nördliches Osnabrücker Land stark: Die Mitglieder der Lokalen Aktionsgruppen (LAG) mit ihren Vorsitzenden Michael Wernke (4.v.l.) und Ulf Dieckmann (3.v.r.). | Foto: pro-t-in GmbH

Am Fluss der Zeit – unter diesem Motto startete die LEADER-Region Nördliches Osnabrücker Land (NOL) 2023 mit der Umsetzung ihres Regionalen Entwicklungskonzeptes. Im Vorfeld war zum Leitmotto ein Fotowettbewerb durchgeführt worden mit dem Ziel, die fünf Kommunen bildlich zu profilieren. Einen ersten Meilenstein setzte das NOL, zu dem die Samtgemeinden Artland, Bersenbrück, Fürstenau und Neuenkirchen sowie die Stadt Bramsche gehören, in Form einer gut besuchten Informationsveranstaltung in Museum und Park Kalkriese. Mit dem Regionalmanagement wurde zum 1. April die pro-t-in GmbH aus Lingen beauftragt. Regionalmanager Nils Schnieders und Berater Karsten Perkuhn sind seither die Ansprechpartner für Projektmanagement, Förderung und Antragstellung.

Erste Projekte

Die LEADER-Region lebt von Projekten, initiiert von Vereinen, Institutionen, Privatpersonen und Kommunen. Sie leisten einen wichtigen Beitrag dazu, die Entwicklungsziele der Region zu erreichen. Insgesamt 17 Projekte wurden 2023 von der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) beschlossen. Für diese Projekte sind insgesamt rund 500.000 € an Fördergeldern eingeplant. Ein Projekt zur Hebammenversorgung ist aktuell in der Umsetzung. Darüber hinaus wurden die Förderung einer Potenzialanalyse zum nachhaltigen Tourismus am Alfsee, die Errichtung einer Sternenkindergrabstätte sowie die Umgestaltung der alten Wassermühle am Ankumer See vom Amt für regionale Landesentwicklung (kurz ArL) bestätigt. „Von der LEADER-Förderung geht eine große gestalterische Kraft aus. Wir können damit insbesondere Vereine und Verbände darin unterstützen, lang gehegte Wunschprojekte endlich umzusetzen. Mit der kostenlosen Beratung werden Antragstellerinnen und Antragsteller sicher auf dem Weg zur erfolgreichen Projektförderung begleitet“, so Michael Wernke, Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe (LAG). Bis 2027 stehen der LEADER-Region NOL etwa 2,7 Millionen Euro an Fördergeldern zur Verfügung. Interessierte können sich zur Beratung an Nils Schnieders und Karsten Perkuhn wenden. Die neue Website www.leader-nol.de, Postkarten und das Magazin LEADER kompakt informieren über LEADER und die Chancen, die sich dadurch für die Region bieten.

Gut besuchte Veranstaltungen

Zwei Großveranstaltungen prägten das letzte Jahr in besonderem Maße: die Ausbildungsmesse #DASD! im April und der Nordkreis Unternehmenstag im September. Mit über 700 Schülerinnen und Schülern, 60 ausstellenden Firmen und über 100 Ausbildungsberufen war die Ausbildungsmesse zu Beginn der LEADER-Förderperiode ein voller Erfolg. Die 140 Gäste des Nordkreis Unternehmenstages wurden bei der gastgebenden bema GmbH Maschinenfabrik in Voltlage willkommen geheißen und nutzten die Veranstaltung zum Netzwerken. Das Regionalmanagement unterstützte das Event in der Planung, Organisation und Erstellung von Werbemitteln. Beide Großveranstaltungen werden 2024 erneut stattfinden.

Vernetzung nach innen und außen

Die LEADER-Region NOL schaut über den Tellerrand hinaus. Mit der LEADER-Region Hasetal wurden die ersten Schritte hin zu einer starken Kooperation gegangen – ganz im Sinne der Zusammenarbeit der beteiligten Kommunen im Zweckverband Erholungsgebiet Hasetal. Die Regionalmanagements sind im regelmäßigen Austausch, gemeinsame LEADER-Projekte wurden initiiert und Jurriën Dikken, Geschäftsführer der Hasetal Touristik, stieß als beratender Experte zur LAG Nördliches Osnabrücker Land hinzu. Diese Zusammenarbeit soll künftig weiter intensiviert werden. Auch die fünf LEADER-Regionen im Landkreis Osnabrück sind miteinander im Gespräch, schließlich findet ein regelmäßiger Austausch auf Landes- und Bundesebene statt.

Kontakt Regionalmanagement

In Kürze: Die LEADER Region NOL

Die Samtgemeinden Artland, Bersenbrück, Fürstenau und Neuenkirchen sowie die Stadt Bramsche bilden die LEADER-Region Nördliches Osnabrücker Land (NOL). Der Region steht ein festes Budget in Höhe von ca. 2,7 Mio. Euro zur Verfügung, das für die Förderung von Projekten eingesetzt wird. Förderfähige Projekte müssen zu den fünf im Regionalen Entwicklungskonzept festgeschriebenen Handlungsfeldern Soziales & Gemeinschaft, Lebensraum & Demografie, Tourismus, Umwelt & Klima sowie Innovation passen. Jedem Handlungsfeld sind Entwicklungsziele zugeordnet. Die 33 Mitglieder der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) repräsentieren die fünf Kommunen sowie Wirtschaft und Gesellschaft. Sie bewerten die Projekte inhaltlich. Das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) prüft förderrechtliche Voraussetzungen sowie Finanzierung und bewilligt die Projekte, sofern alle formalen Kriterien eingehalten worden sind.

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Nächster Stichtag für die LEADER-Förderung am 24. Januar

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  • Einleitungstext: Die LEADER-Region Nördliches Osnabrücker Land (NOL) startet mit einem weiteren Stichtag ins neue Jahr. Bis zum 24. Januar haben Vereine und Kommunen wieder die Chance durch die Fördermittel ihre Projekte zu realisieren.

Die LEADER-Region Nördliches Osnabrücker Land (NOL) startet mit einem weiteren Stichtag ins neue Jahr. Bis zum 24. Januar haben Vereine und Kommunen wieder die Chance durch die Fördermittel ihre Projekte zu realisieren. Die Beratung durch das Regionalmanagement kann durch alle kostenlos in Anspruch genommen werden.

Gleich elf Projekte wurden von der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) beim letzten Stichtag beschlossen. Mit 225.000 € steht jetzt erneut ein großes Budget für die Projektförderung zur Verfügung. Für Vereine und Kommunen bietet sich damit eine gute Gelegenheit finanzielle Unterstützung für ihre Projekte zu bekommen. Ob erste Idee oder vollständig entwickeltes Projekt, das Regionalmanagement begleitet alle Interessierten bei der Antragstellung und berät zu den Formalitäten.

Wer also eine Projektidee oder ein konkretes Projekt umsetzen möchte, kann sich für eine kostenlose Beratung an Regionalmanager Nils Schnieders wenden.

Kontakt Regionalmanagement

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Workshop zu regionalen Fördermöglichkeiten in Neuenkirchen

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  • Einleitungstext: Im November lud die Samtgemeinde Neuenkirchen Vereine, Initiativen und sonstige Interessierte in die Dorfküche in Voltlage ein, um einen Überblick über die Förderprogramme in der Region zu geben.

Im November lud die Samtgemeinde Neuenkirchen Vereine, Initiativen und sonstige Interessierte in die Dorfküche in Voltlage ein, um einen Überblick über die Förderprogramme in der Region zu geben. An vier Thementischen konnten sich die Gäste mit konkreten Ansprechpartner:innen über die Möglichkeiten einer Förderung austauschen. Neben dem Landkreis Osnabrück, der über seine Förderungen und Crowdfunding informierte, waren auch der Kreissportbund und das Planungsbüro Regionalplan & uvp – zum Thema Dorfentwicklung – dabei. Weitere Fördermittel zum Thema Kinder, Jugend und Stiftungen wurden von der Samtgemeinde Neuenkirchen vorgestellt, Regionalmanager Nils Schnieders stand Rede und Antwort zur LEADER-Förderung.

An den einzelnen Tischen entstanden schnell spannende Gespräche zu ersten Ideen und Projekten, die von den Expert:innen eingeordnet wurden. Für diese wertvollen Erkenntnisse kamen sogar Interessierte von außerhalb der Samtgemeinde. Sie nutzten die besondere Gelegenheit sich zentral über verschiedenste Fördermöglichkeiten zu informieren. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Samtgemeinde mit dem Ziel, insbesondere Vereine dabei zu unterstützen ihre Projekte mit den nötigen finanziellen Mitteln umzusetzen.

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Come Together zum Projektstart der „Hebammenversorgung im nördlichen Osnabrücker Land“

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  • Einleitungstext: Frauen und Familien in Bramsche oder einer der Samtgemeinden Artland, Bersenbrück, Fürstenau oder Neuenkirchen, die nach der Geburt ohne Hebammenbetreuung sind, können jetzt über ein neues Projekt dennoch Hebammenhilfe in Anspruch nehmen.

Frauen und Familien in Bramsche oder einer der Samtgemeinden Artland, Bersenbrück, Fürstenau oder Neuenkirchen, die nach der Geburt ohne Hebammenbetreuung sind, können jetzt über ein neues Projekt dennoch Hebammenhilfe in Anspruch nehmen.

Zum COME TOGETHER hat am vergangenen Freitag der Sozialdienst katholischer Frauen Osnabrück Stadt und Landkreis e.V.  Unterstützer, Mitwirkende und Hebammen in das Bersenbrücker Rathaus eingeladen. Ca. 20 Personen kamen der Einladung nach um Informationen zum Projektstart der „Hebammenversorgung im nördlichen Osnabrücker Land“ und die begonnene Arbeit zu erhalten, sich kennen zu lernen und auszutauschen.

Michael Wernke, Bürgermeister der Samtgemeinde Bersenbrück, begrüßte die Gäste und freute sich über diese ungewöhnliche 2jährige Startprojekt des EU-Förderprogramms LEADER. „Die Not der Schwangeren im Nordkreis, eine Hebamme zu finden, ist uns im SkF durch die Trägerschaft der Hebammenzentrale nur zu gut bekannt“, berichtet Birgit Ottens, Geschäftsführung des SkF. Durch den Kontakt zu Fachdienstleiter Heidemann, Samtgemeinde BSB, stellte sich Anfang 2022 schnell heraus, dass die Entwicklung einer Projektidee mit dem Ziel der verbesserten Hebammenversorgung positive Resonanz hervorrief. Bis zur Bewilligung des Projektes durch das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) waren noch einige Hürden zu nehmen, vor allem finanzielle Mittel einzuwerben. Gefördert wird das 2-jährige Projekt der Hebammenversorgung nun aus EU-Mitteln im Rahmen der Leader-Region, Beiträgen der beteiligten Kommunen, Beiträgen der Bürgerstiftung Bersenbrück, KSK-Stiftung Bersenbrück und der Stadtstiftung Quakenbrück. Um die geforderten Eigenmittel einbringen zu können, konnte der SkF noch einige Spenden einwerben. “Und so konnten wir dann Mitte August starten“ erzählt die Hebamme Katrin Wesselmann, die bereits seit 2021 als Koordinatorin die Hebammenzentrale des SkF für Stadt und Landkreis Osnabrück leitet.

Die Hotline, die werktäglich von 9 – 12 Uhr erreichbar ist, ist Anfang September angelaufen. Über die Hotline gibt es auch die Möglichkeit, einzelne Hausbesuche zu vermitteln. „In der Theorie haben alle Frauen Anspruch auf eine Hebammenhilfe nach der Geburt. Da durch den Hebammenmangel aber häufig nicht allen Frauen diese feste Begleitung durch eine Hebamme zukommt, kann über das Projekt bei konkretem Bedarf bei Unsicherheiten und Fragen zumindest ein Hausbesuch in der Familie vereinbart werden“ schildert Wesselmann „Auch interessierte Hebammen können sich gern noch melden, die sich dem Projekt anschließen möchten“, wirbt die Koordinatorin des SkF-Projekts.

Auch Michael Bürgel, Bürgermeister der Samtgemeinde Artland und Heiner Pahlmann, Bürgermeister der Stadt Bramsche zeigten sich beeindruckt von der Projektidee und wünschten dem Projektteam Erfolg im Bemühen um die Verbesserung der Hebammenversorgung im Nordkreis.

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