Einleitungstext: Die neue Ausgabe der LEADER kompakt widmet sich dem, was das NOL im Kern ausmacht: den Projekten, die die Region voran- und weiter zusammenbringen.
In diesem Jahr feiert die LEADER-Region Nördliches Osnabrücker Land Halbzeit. Denn die erste Hälfte der aktuellen Förderperiode endet mit dem Jahr 2025. Aus diesem Grund hat sich die LAG im September mit vielen Projektträgern getroffen, um eine Bilanz der bisherigen Förderperiode zu ziehen. Passend zu diesem Event gab die LEADER-Region auch eine neue Ausgabe der LEADER kompakt heraus.
Thema der aktuellen Ausgabe sind Projekte. Zum einen, weil im NOL bis jetzt eine überwältigende Zahl von Projekten bewilligt oder bereits umgesetzt wurde. Zum anderen sind die Projekte das, was die LEADER-Region im Kern stark machen. Das kompakte Magazin richtet den Blick auf neue Projekte, aber auch alte Bekannte. So werden beispielsweise die Startprojekte noch einmal unter die Lupe genommen: Was waren die Ziele der Projekte? Welche Ergebnisse stehen jetzt fest, da sie abgeschlossen sind?
Alle in der LEADER kompakt enthaltenen Projekte zeigen: LEADER im NOL ist eine Erfolgsgeschichte. In kürzester Zeit ist es der Region und den engagierten Menschen vor Ort gelungen, zusammenzuwachsen und Projekte anzupacken. Die aktuelle LEADER kompakt zeigt nur einen Ausschnitt dieses Engagements. Alle Projekte, die die offizielle Bewilligung durch das ArL erhalten haben, sind online in der Projektübersicht zu finden – immer auf dem aktuellen Stand.
Einleitungstext: Im wahrsten Sinne des Wortes energiegeladen war die Fachtagung der Agrarsozialen Gesellschaft (ASG), die NOL-Regionalmanager Nils Schieders jetzt bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück besuchte. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Energiewende als Chance für ländliche Räume dienen kann. Auch LEADER eröffnet Möglichkeiten, mit klimafreundlichen Projekten die Energiewende voranzutreiben.
NOL- Regionalmanger Nils Schnieders und seine Kollegin Christina Götz von der LEADER-Region Südliches Osnabrücker Land auf der Fachtagung "Mit Energie gestalten!" bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück. (Foto: pro-t-in GmbH)
Im wahrsten Sinne des Wortes energiegeladen war die Fachtagung der Agrarsozialen Gesellschaft (ASG), die NOL-Regionalmanager Nils Schieders jetzt bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück besuchte. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Energiewende als Chance für ländliche Räume dienen kann. Auch LEADER eröffnet Möglichkeiten, mit klimafreundlichen Projekten die Energiewende voranzutreiben.
„Mit Energie gestalten! Perspektiven zur Energiewende als Chance für ländliche Räume“ lautete der vollständige Name der Fachtagung, zur der die ASG eingeladen hatte. Diese diente zeitgleich als Abschluss eines gleichnamigen, von der DBU geförderten Projektes, das unter anderem eine Schriftenreihe zum Thema herausbrachte. Das Interesse an der Thematik war groß: Rund 70 lokale sowie bundesweite Akteur:innen aus dem Bereich Energie nahmen an der Veranstaltung teil. Zunächst konnten sich die Teilnehmenden anhand von Best-Practice Beispielen informieren, wie Herausforderungen und Chancen im Bereich Transformation der Energiesysteme für ländliche Räume gestaltet werden. So erließ der Rhein-Hunsrück-Kreis unter anderem schon vor vielen Jahren Förderrichtlinien, damit die Bevölkerung alte Glühbirnen kostenlos gegen neue LED-Birnen eintauschen kann oder einen Bonus von 100 Euro auf neue Haushaltsgeräte erhält. Verbunden mit vielen weiteren Maßnahmen brachten diese dem Kreis Millionen an Wertschöpfung.
Nils Schnieders informierte sich nicht nur über diverse Maßnahmen, sondern wurde auch selbst aktiv: Gemeinsam mit seiner Kollegin Christina Götz von der LEADER-Region Südliches Osnabrücker Land betreute er in der Mittagspause einen Stand auf dem Markt der Möglichkeiten, wo die beiden Regionalmanager Interessierte über LEADER und seine Fördermöglichkeiten informierten. „Wir kamen aus dem Reden gar nicht mehr heraus, so groß war das Interesse an LEADER“, berichtet Nils Schnieders zufrieden. Auch die Deutsche Vernetzungsstelle ländliche Räume (DVS) war vor Ort und informierte über LEADER.
Am Nachmittag besuchten Nils Schnieders und Christina Götz dann noch einen Workshop zum Thema „Gemeinsam zur Klimakommune – Wege in eine nachhaltige Zukunft“. Hier ging es um die 7000-Einwohner-Kommune Saerbeck im Münsterland, die konsequent auf Nachhaltigkeit und Erneuerbare Energie setzt – etwa in Form von Genossenschaften, wodurch die Bevölkerung jetzt deutlich durch günstigere Kosten profitiert. „Das war ein hochinteressanter Workshop, der gezeigt hat, dass auch kleinere Kommunen im Rahmen der Energiewende viel Gutes für die lokale Bevölkerung und das Klima tun können“, erklärt Nils Schnieders. Überhaupt bewertete der Regionalmanager die Fachtagung positiv: „Es wurde sehr viel Wissen ausgetauscht und wir haben viele interessante Akteure vor Ort kennengelernt. Ich bin gespannt, was sich in Zukunft daraus ergibt.“
Einleitungstext: Rund 170 Gäste nahmen am diesjährigen Nordkreis-Unternehmenstag in Berge teil – eine neue Rekordteilnehmerzahl für die jährlich wiederkehrende Veranstaltung.
Volles Haus, starke Impulse und spannende Einblicke zu KI im Mittelstand
Rund 170 Gäste nahmen am diesjährigen Nordkreis-Unternehmenstag in Berge teil – eine neue Rekordteilnehmerzahl für die jährlich wiederkehrende Veranstaltung. Mittlerweile hat sich der Unternehmenstag zu einer der wichtigen Netzwerkveranstaltungen für Wirtschaft, Politik und Institutionen auf regionaler Ebene entwickelt.
Der Unternehmenstag stand in diesem Jahr unter dem hochaktuellen Thema „KI clever nutzen: Chancen für kleinere und mittlere Unternehmen“. Gastgeber war die Segler-Förderanlagen Maschinenfabrik mit Sitz in Berge. Den Auftakt des diesjährigen Unternehmenstages bildeten traditionell die Betriebsbesichtigungen. Besichtigt werden konnten die Fürstenauer Wärme GmbH oder die die gastgebende Firma Segler. Im Anschluss kamen alle Gäste wieder zusammen: Der mit Spannung erwartete Fachvortrag zum Thema KI stand auf dem Programm.
Wie der Einsatz von KI gelingt
Der äußerst praxisorientierte Vortrag von Ingo Pläster vom IWT Institut zeigte verschiedene Möglichkeiten auf, wie kleine und mittlere Unternehmen -auch im produzierenden Gewerbe- KI einsetzen können. Der Referent präsentierte, wie der Start mit KI gelingen kann, was es zu beachten gilt und gab Handlungsempfehlungen für Entscheiderinnen und Entscheider in Unternehmen mit auf den Weg. Die ausgewählten Praxisbeispiele machten deutlich, wie KI dafür sorgen kann Prozesse zu optimieren und Routineaufgaben zu erleichtern. Die Präsentation zum Fachvortrag steht unter leader-nol.de/unternehmenstag zum Download zur Verfügung.
Die anschließende Diskussionsrunde, moderiert von Axel Kolhosser (WIGOS), zeigte weitere spannende Ansätze und Anwendungsfälle auf. Teil der Runde waren Thomas Neteler (Segler) und Bernd Haverkamp (Fürstenauer Wärme), die aus Ihren Unternehmen berichteten, sowie Ingo Pläster und Dr. Benedikt Nolte (IWT Institut). Die WIGOS – auch Sponsor des Unternehmenstages – bietet darüber hinaus eine kostenlose „Impulsberatung Digitalisierung“ für Unternehmen in Landkreis Osnabrück an. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch den gemeinsamen Austausch und weitere Fragen bei Speisen und Getränken von der Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück.
Organisiert wurde der Unternehmenstag 2025 von den Kommunen und dem Regionalmanagement der LEADER-Region Nördliches Osnabrücker Land unter Federführung der Samtgemeinde Fürstenau als gastgebende Kommune. Im nächsten Jahr wird die Samtgemeinde Bersenbrück den Nordkreis-Unternehmenstag ausrichten. Das Thema und die zu besichtigenden Betriebe werden nach dem äußerst erfolgreichen Unternehmenstag 2025 sicher schon mit großer Vorfreude erwartet.
Einleitungstext: Das Regionalmanagement hatte am Mittwochabend (03.09.) zum Evaluationsworkshop zur Halbzeit der ersten LEADER-Förderperiode im Nördlichen Osnabrücker Land eingeladen.
Evaluationsworkshop bringt Erfahrungen, Kritik und Ideen zusammen
Das Regionalmanagement hatte am Mittwochabend (03.09.) zum Evaluationsworkshop zur Halbzeit der ersten LEADER-Förderperiode im Nördlichen Osnabrücker Land eingeladen. Rund 40 Gäste – LAG-Mitglieder und Projektträger – folgten der Einladung in das Bildungszentrum Schulte zu Holsten in Menslage.
Zu Beginn der Veranstaltung präsentierte Regionalmanager Nils Schnieders die Zahlen, Daten und Fakten zur ersten Hälfte der Förderperiode. Besonders erfreulich: Im August konnte die Region 51% des Gesamtbudgets durch Bewilligungsbescheide des ArL an Projekte binden. Eine wichtige Schwelle, die mit Ablauf dieses Jahres erreicht werden muss, um das vollständige Förderbudget zu erhalten. Zusätzlich zeigte eine interaktive Karte, wo die bisher geförderten Projekte in der Region verortet sind. „So können alle Einwohnerinnen und Einwohner im NOL schauen, welche Projekte direkt vor ihrer Haustür sind“, so Regionalmanager Nils Schnieders. Was LEADER im Nördlichen Osnabrücker Land ausmacht, zeigte auch der für den Workshop produzierte Film. Ebenfalls passend zur Veranstaltung erschien die neue Ausgabe der LEADER kompakt, die die Projektvielfalt im NOL in den Fokus stellte.
Konstruktiver Austausch bringt neue Impulse
Im Anschluss konnten alle Teilnehmenden ihre Meinung und Erfahrungen zum bisherigen LEADER-Prozess abgeben. An verschiedenen Stationen konnten sie bewerten, wie sie ihre Projektumsetzung erlebt haben und welche Wünsche und Ideen es für die Zukunft gibt. In der anschließenden Diskussionsrunde entwickelte sich ein äußerst konstruktiver Austausch zwischen LAG und Projektträgern. Viele würden die Förderung weiterempfehlen, da sie Projekten eine gute finanzielle Unterstützung ermöglicht. Die kostenlose Beratung durch das Regionalmanagement und das ArL wurde durchweg positiv bewertet. Beide Parteien seien jederzeit ansprechbar und eine unverzichtbare Unterstützung für Ehrenamtlich bei der Antragstellung. In diesem Zusammenhang wurde deutlich, dass insbesondere das Antragsverfahren und die spätere Abrechnung Herausforderungen sind. „Wir sind auch für jede kritische Stimme dankbar. Dafür haben wir diesen Workshop auch organisiert. Es gab gute Ideen aus der Gruppe, wie Checklisten oder Erklärvideos. Das nehmen wir gerne mit, um unser Beratungsangebot weiter zu ergänzen“, so der Regionalmanager weiter.
Am Ende des Evaluationsworkshops waren sich die Teilnehmenden einig: LEADER ist für das Nördliche Osnabrücker Land und den ländlichen Raum ein echter Gewinn, weil die Förderung Projekte ermöglicht, die sonst aus finanziellen Gründen scheitern würden. Außerdem sei die Region durch die Umsetzung der Kooperationsprojekte sehr gut zusammengewachsen. Das betonte auch Patricia Bonney, Dezernatsteilleiterin beim Amt für regionale Landesentwicklung Osnabrück, und hob hervor, dass dies bei LEADER-Regionen in der ersten Förderperiode eher selten sei. Ein großartiger Erfolg für das NOL.
Einleitungstext: Auch beim dritten niedersachsenweiten Treffen der LEADER-Regionen gab es viel zu besprechen: Zahlreiche Regionalmanagements kamen zusammen, um sich über Neuigkeiten in Sachen EU-Förderung zu informieren und ihre Erfahrungen auszutauschen.
In Barsinghausen nahe Hannover kamen die niedersächsischen LEADER-Regionen zu ihrem jährlichen Austauschtreffen zusammen.
Auch beim dritten niedersachsenweiten Treffen der LEADER-Regionen gab es viel zu besprechen: Zahlreiche Regionalmanagements kamen zusammen, um sich über Neuigkeiten in Sachen EU-Förderung zu informieren und ihre Erfahrungen auszutauschen.
Das diesjährige Treffen der niedersächsischen Regionalmanagements – das dritte in dieser Förderperiode – fand in Barsinghausen nahe Hannover statt, genauer gesagt in der Kulturfabrik Krawatte. Diese wurde selbst mit LEADER-Mitteln gefördert und bildete so die passende Location für den gemeinsamen Austausch. Zunächst stellte sich jedoch die gastgebenden LEADER-Regionen „Calenberger Land“ und „Westliches Weserbergland“ vor. Im Anschluss berichteten verschiedene LEADER-Gremien über aktuelle Entwicklungen: das Niedersächsische LEADER-Arbeitsgremium, die Ländersprecher:innen der BAGLAG (Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen in Deutschland) sowie der KLARA Begleitausschuss. Vorherrschendes Thema: Wie geht es mit LEADER in der nächsten Förderperiode ab 2028 weiter? Da noch nicht klar ist, aus welchem Fonds das Programm finanziert wird, lässt sich zur finanziellen Ausstattung derzeit noch nichts sagen.
Im zweiten Teil des Tages tauschten sich die verschiedenen Regionalmanagements zu diversen Themen aus, zum Beispiel über die schnellere Bearbeitung von Anträgen, über Kofinanzierungsmittelgeber und wie sich der Austausch der Regionalmanagements untereinander verbessern lässt. Denn so viel ist klar: Der Gesprächsstoff geht den LEADER-Regionen nicht aus. NOL-Regionalmanager Nils Schnieders zog ein positives Fazit zur Veranstaltung: „Die Vernetzung unter den niedersächsischen LEADER-Regionen ist von großer Bedeutung für uns. Wir können uns überregional austauschen, voneinander lernen und gemeinsam Projekte initiieren.“