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Gute Nachbarschaft 2025: 3 Projekte aus dem NOL gefördert

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  • Einleitungstext: Gleich drei Projekte aus dem Nördlichen Osnabrücker Land waren beim Förderwettbewerb „Gute Nachbarschaft 2025“ erfolgreich.

Foto: Dorftreff beim Alten Haarmeyer gGmbH

Gleich drei Projekte aus dem Nördlichen Osnabrücker Land waren beim Förderwettbewerb „Gute Nachbarschaft 2025“ erfolgreich: So können sich der Dorftreff Beim alten Haarmeyer gGmbH in Neuenkirchen mit dem Projekt „Nachbarschaftsbüro im Dorftreffpunkt Beim Alten Haarmeyer“, die Samtgemeinde Bersenbrück mit „Leben.Lokal.Digital - Treffpunkte mit Zukunft in der Samtgemeinde Bersenbrück“ und der IN VIA Quakenbrück e.V. mit dem „Neustädter Nachbarschatz - Nachbarschatz meets Wirtschaftsschatz“ über eine Förderung des Landes Niedersachsen freuen. Insgesamt 66 Bewerbungen waren eingegangen, wovon lediglich 14 prämiert werden konnten. „Dass gleich drei Projekte aus dem Nördlichen Osnabrücker Land dabei sind, unterstreicht die herausragende Gemeinwesenarbeit, die hier geleistet wird“, sagt Regionalmanager Nils Schnieders.

Mit dem Förderwettbewerb „Gute Nachbarschaft 2025“ sollen modellhafte Gemeinwesen-Projekte gefördert werden, die zur Stärkung von Integration und Teilhabe beitragen. Auf diese Weise sollen Orte der Begegnung geschaffen sowie demokratische Strukturen und der Zusammenhalt in der Bevölkerung gestärkt werden.

Gute Noten für die Gemeinwesenarbeit im Nördlichen Osnabrücker sind nicht neu:  So wurden bereits 2022 und 2023 „Gute Nachbarschaft“-Projekte prämiert. Dass es jetzt drei auf einmal sind, unterstreicht die positive Entwicklung, die im NOL vorangetrieben wird. „Auch mit der LEADER-Förderung versuchen wir punktuell diese Arbeit und Entwicklung weiter zu stärken“, so Schnieders.

Bei einer Förderlaufzeit von bis zu 36 Monaten können die Projekte im Förderwettbewerb „Gute Nachbarschaft“ bis zu 60.000 Euro Förderung jährlich vom Land Niedersachen bekommen.

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Neue Mitglieder begrüßt und zahlreiche Projekte „angeschoben“

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  • Einleitungstext: Neue Gesichter, eine Fülle an Projektvorschlägen sowie Themen und Termine standen im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) der LEADER-Region Nördliches Osnabrücker Land (NOL).

Neue Gesichter, eine Fülle an Projektvorschlägen sowie Themen und Termine standen im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) der LEADER-Region Nördliches Osnabrücker Land (NOL).

Neue Gesichter: Willkommen in der LAG

Gleich drei neue Mitglieder hieß der stellvertretende LAG-Vorsitzende Ulf Diekmann willkommen: Patricia Bonney, Dezernatsteilleiterin beim Amt für regionale Landesentwicklung Osnabrück, tritt die Nachfolge von Uwe-Heinz Bendig an. Michael Klumpe vertritt als erster Samtgemeinderat die Samtgemeinde Bersenbrück und übernimmt ab Herbst die Geschäftsstelle der LEADER-Region von Reinhold Heidemann, verbunden mit einem stellvertretenden Stimmrecht. Schließlich wurde Klaus Herdemann von der Samtgemeinde Fürstenau in die LAG entsendet, ebenfalls mit stellvertretendem Stimmrecht.

Projekte: Zwanzig „auf einen Streich“

Gleich zwanzig Projekte erhielten im Anschluss nach ausführlicher Beratung und Abstimmung von der LAG ein positives Votum für die LEADER-Förderung:

  • Verwaltungsgebäude Hesepe / ein Ört’ chen für Alle! 
  • Erweiterung touristischer Angebote in der Samtgemeinde Fürstenau 
  • Erweiterung touristischer Angebotsbausteine SG Bersenbrück 
  • Aufbau einer Klimagefahrenstaffel für den Nordkreis
  • Errichtung einer barrierefreien Zuwegung mit ökologischem Mehrwert zum Friedhof St. Marien
  • Umgestaltung des Sportgeländes Menslage in eine "Jedermann-Sportanlage" 
  • Erweiterung touristischer Angebotsbausteine Bramsche 
  • Erweiterung touristischer Angebotsbausteine Samtgemeinde Neuenkirchen 
  • Wir sind hier - eine künstlerische Verortung Bramsche 
  • Wir sind hier - eine künstlerische Verortung Bersenbrück 
  • Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsanalyse zum Hallen- und Freibad Quakenbrück 
  • Digitale Bürgerbeteiligung und Ortsentwicklung durch Einführung einer Ortsapp in der Gemeinde Neuenkirchen 
  • Digitale Bürgerbeteiligung und Ortsentwicklung durch Einführung einer Ortsapp in der Gemeinde Merzen 
  • Brandschutz und Bühne für das Metropol in Fürstenau 
  • Anschaffung einer Bestuhlung für den Schützenverein Südmerzen 
  • Bootsanleger an der Hasebrücke in Badbergen 
  • Digitaler Schießstand Schützenverein Hesepe 
  • Terrassenüberdachung Haus Hülshagen 
  • Willkommensgruß und Erholungsoasen: Sanierung der Ortseingangsschilder und Liegebänke für den staatlich anerkannten Erholungsort Rieste 

 

Für die ausgewählten Projekte können nun die offiziellen Förderanträge beim Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) gestellt werden.

Themen und Termine: Vernetzung im Vordergrund

Schließlich informierte Regionalmanager Nils Schnieders über verschiedene Themen und Projekte, die die regionale Vernetzung im NOL stärken.
Dazu gehört das Programm zur Ausbildung von Dorfmoderatoren, in die das NOL aufgenommen wurde. Eine erste Infoveranstaltung für Interessierte findet am Donnerstag, 21. August, um 19 Uhr im Heimathaus Ankum statt.

Die diesjährige Ausbildungsmesse #DASD fand bei Elektrotechnik Grüter GmbH & Co. KG statt:  70 Unternehmen und 950 Gäste nahmen daran teil. Entsprechend positiv fiel das Fazit im Rahmen der LAG-Sitzung aus: Die Teilnehmerzahlen übertrafen deutlich die Erwartungen der Veranstalter, die Messe konnte damit ihre Bedeutung für die Region klar unterstreichen. 

Der diesjährige Nordkreis-Unternehmenstag findet am 18.September bei der Firma Segler-Förderanlagen Maschinenfabrik GmbH in Berge statt. Im Mittelpunkt diesmal: „KI clever nutzen: Chancen für kleine und mittlere Unternehmen“.

Schon rund zwei Wochen zuvor nimmt sich das NOL Zeit für eine Zwischenbilanz der LEADER-Periode: Im Rahmen eines Evaluations- und Zukunftsworkshops wird am 03. September im Bildungszentrum Schulte zu Holsten bilanziert und nach vorne geblickt. Dazu werden die Mitglieder der LAG sowie Projektträger eingeladen. Gemeinsam werden sie das bisher Erreichte betrachten und sich über zukunftsweisende Ideen austauschen. 

Zu ihrer nächsten Sitzung trifft sich die LAG im Oktober in der Samtgemeinde Neuenkirchen. Dort wird dann das restliche LEADER-Budget vergeben. Der genaue Sitzungstermin und der Stichtag für die Projekteinreichung werden noch bekanntgegeben.

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Sanierung von Everdings Mühle abgeschlossen

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  • Einleitungstext: Everdings Mühle in Groß-Mimmelage erstrahlt seit kurzer Zeit wieder in neuem Glanz. Nach den umgesetzten Sanierungsarbeiten ist die Zukunft der Windmühle gesichert.

Everdings Mühle in Groß-Mimmelage erstrahlt seit kurzer Zeit wieder in neuem Glanz. Nach den umgesetzten Sanierungsarbeiten ist die Zukunft der Windmühle gesichert. Die LEADER-Region Nördliches Osnabrücker Land förderte diese Maßnahme mit rund 43.250 €. Gut investiert für den Erhalt eines wichtigen Kulturdenkmals und Wahrzeichen des Artlands.

Bevor die Förderung ausgezahlt wird, stand jetzt noch ein wichtiger Termin für das Projekt an. Eine Vertreterin des Amts für regionale Landesentwicklung (ArL) besuchte die Mühle und traf sich mit Projektträger Erich Everding. Ebenfalls mit dabei: Regionalmanager Nils Schnieders. „Ein neues Projekt beginnt für mich immer mit der Beratung. Es liegen Pläne auf dem Tisch und die Vision, wie alles am Ende aussehen soll. Dann das fertige Projekt vor Ort zu besichtigen, ist ein tolles Erlebnis“, so der Regionalmanager. Bei dem Besichtigungstermin mit dem ArL ist es wichtig, dass zu diesem Zeitpunkt die Fördertafel gut sichtbar angebracht wurde. In einem Gespräch mit dem Projektträger wird dann besprochen, ob die im Antrag angegebenen Projektinhalte und -ziele erreicht werden konnten.

Bei der Everdings Mühle war das eindeutig der Fall. Nach der Sanierung ist das Wahrzeichen des Artlandes wieder zu dem Schmuckstück geworden, dass schon von Weitem in der Landschaft zu sehen ist. Feierlich eingeweiht wurde die frisch sanierte Mühle passend am Deutschen Mühlentag an Pfingsten.

Der Ausblick von der erneuerten Galerie der Windmühle.

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Vernetzungskonzept für das NOL fertiggestellt

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  • Einleitungstext: Bei einer Abschlussveranstaltung im Dorftreff Alter Haarmeyer in Neuenkirchen wurde es präsentiert: das fertige Vernetzungskonzept für das Nördliche Osnabrücker Land.

Christoph Trame, Bürgermeister Samtgemeinde Neuenkirchen und Michael Wernke, Bürgermeister Samtgemeinde Bersenbrück nahmen das Vernetzungskonzept von Tim Strakeljahn und Ramón Mildner (beide pro-t-in GmbH) entgegen. 

Bei einer Abschlussveranstaltung im Dorftreff Alter Haarmeyer in Neuenkirchen wurde es präsentiert: das fertige Vernetzungskonzept für das Nördliche Osnabrücker Land. Erarbeitet hatte das Konzept die pro-t-in GmbH aus Lingen in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen und weiteren Partnern aus der Region.

Das LEADER-Projekt „Vernetzungskonzept Wirtschafts- und Wohnstandort Nördliches Osnabrücker Land“ startete mit einem Kick-off mit wichtigen Mulitplikator:innen aus der Region, um gemeinsame Zielsetzungen für das Konzept zu definieren. Darauf aufbauend folgte ein mehrstufiger Beteiligungsprozess. Mehrere Workshops beschäftigten sich damit, die eigene Identität den Nördlichen Osnabrücker Landes als Region herauszuarbeiten und dazu passende Maßnahmen zu diskutieren. In einem Workshop mit den Werbegemeinschaften aus der Region wurde zusätzlich die wirtschaftsbezogene Perspektive eingeholt. Mit diesen Erkenntnissen im Gepäck wurde eine Online-Umfrage durchgeführt, die sich an alle Menschen richtete, die in der Region NOL arbeiten – egal ob sie dort auch wohnen oder einpendeln. Eine wichtige Maßnahme, um die Region als Wohn- und Wirtschaftsort aus Sicht der Arbeitnehmer:innen bewertet zu wissen.

Das auf dieser Grundlage entwickelte Vernetzungskonzept bildet eine strategische Grundlage für die Profilierung des Nördlichen Osnabrücker Landes als Wohn- und Wirtschaftsstandort. Das enthaltene Maßnahmenpaket gilt es nun zu priorisieren und zu initiieren. Analysiert wurde das Konzept bereits von Eckhard Wiebrock (WIGOS). In seinem Impulsvortrag auf der Abschlussveranstaltung betonte er den großen Mehrwert des Konzepts für die Arbeit der WIGOS. Es sei ein Konzept, dass „weniger Bauch – mehr Kopf“ ermögliche. Michael Wernke, Bürgermeister der Samtgemeinde Bersenbrück und Vorsitzender der LAG Nördliches Osnabrücker Land, hob hervor, dass das Vernetzungskonzept gleichzeitig der Anstoß für eine noch engere Kooperationen zwischen den Kommunen im NOL sein müsse. „Wir gewinnen, wenn wir die Region leuchten lassen“, so Michael Wernke.

Vernetzungskonzept NOL

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Großes Kooperationsprojekt zum Radtourismus

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  • Einleitungstext: Um das Radfahr-Erlebnis für Einheimische und Gäste weiter zu verbessern, hat die Tourismusgesellschaft Osnabrücker Land mbH (TOL) ein LEADER-Projekt zur Planung eines Knotenpunktsystems im gesamten Landkreis Osnabrück angestoßen.

LEADER-Projekt zur Planung des Knotenpunktsystems im Landkreis Osnabrück bewilligt

Die Radregion Osnabrücker Land ist weiter auf Erfolgskurs. Gemeinsam mit dem Emsland und der Grafschaft Bentheim ist sie aktuell die beliebteste Radreiseregion in ganz Deutschland. Um das Erlebnis für Einheimische und Gäste weiter zu verbessern, hat die Tourismusgesellschaft Osnabrücker Land mbH (TOL) ein LEADER-Projekt zur Planung eines Knotenpunktsystems im gesamten Landkreis Osnabrück angestoßen. Im Vorfeld gab es hierzu viele Abstimmungen mit den LEADER-Regionen im Osnabrücker Land. Jetzt wurde der Antrag bewilligt.

Ziel des Projekts ist es, ein leicht verständliches und individuell nutzbares Wegesystem zu planen, das in vielen Regionen Europas und auch in unseren Nachbarregionen bereits erfolgreich eingesetzt wird. Das neue System soll die bestehende RAVELOS-Beschilderung mit Richtungs- und Zielwegweisern um nummerierte Knotenpunkte und Übersichtstafeln ergänzen. Radfahrende können künftig ihre Route flexibel zusammenstellen und anhand der Nummern auch ohne digitale Hilfsmittel navigieren. Petra Rosenbach, Geschäftsführerin der TOL, betont: „Mit dem Knotenpunktsystem wollen wir einen weiteren Mehrwert für Gäste und Einheimische schaffen und gleichzeitig den Anschluss an die benachbarten Radregionen sichern.“ Das aktuelle LEADER-Projekt umfasst die Planung des Knotenpunktsystems, für die spätere Umsetzung der ergänzenden Beschilderung wird die TOL einen weiteren Förderantrag stellen.

Kooperation auf allen Ebenen

Für die Förderung wurde in den LEADER-Regionen Hufeisen, Melle, Nördliches Osnabrücker Land, Südliches Osnabrücker Land und Wittlager Land ein Antrag gestellt, um das Projekt im gesamten Landkreis umzusetzen. Dafür waren im Voraus viele Abstimmungen nötig. Und die Mühe zahlte sich aus: Nach und nach stimmten die Lokalen Aktionsgruppen auf ihren jeweiligen Sitzungen für die Förderung des Projekts.

„Wir freuen uns, dass es gelungen ist, dieses große Projekt gemeinsam mit allen LEADER-Regionen in die Umsetzung zu bringen. Das Knotenpunktsystem wird die Radregion Osnabrück noch attraktiver machen und eine wichtige infrastrukturelle Ergänzung sein“, so Nils Schnieders, Regionalmanager der LEADER-Region Nördliches Osnabrücker Land, der die Federführung bei der Koordination zwischen den Regionen übernommen hatte. „Außerdem ist es das größte Kooperationsprojekt, das wir als LEADER-Regionen in Osnabrück bisher in Angriff genommen haben. Alles lief reibungslos ab, ein Nachweis für die gute Zusammenarbeit zwischen den Regionen“, so der Regionalmanager weiter.

Auch die Planungen des Knotenpunktsystems erfolgen in enger Zusammenarbeit mit den kreisangehörigen Städten und (Samt-)Gemeinden, die als wichtige Partner in das Projekt eingebunden sind. Gemeinsam werden geeignete Standorte für Übersichtstafeln definiert und die Umsetzung abgestimmt.

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