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Hauptamt stärkt Ehrenamt

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  • Einleitungstext: In allen Kommunen gibt es, wenngleich unterschiedlich organisiert, Personen oder Gremien, die sich für Menschen mit besonderen Herausforderungen einsetzen. Bei alldem geht das ehrenamtliche Engagement deutlich über den eigentlichen „Dienst am Menschen“ hinaus.

Das Team Gemeinwesenarbeit in der Samtgemeinde Bersenbrück hat Wohl und Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger im Blick.
Foto: Samtgemeinde Bersenbrück

In allen Kommunen gibt es, wenngleich unterschiedlich organisiert, Personen oder Gremien, die sich für Menschen mit besonderen Herausforderungen einsetzen: Senior:innen und Menschen mit Behinderung sowie Migrant:innen und Zugezogene.

Bei alldem geht das ehrenamtliche Engagement deutlich über den eigentlichen „Dienst am Menschen“ hinaus. Vereinsorganisation, Koordination, Qualifizierung, Netzwerkpflege, Öffentlichkeitsarbeit sind nur einige der Aufgaben, die es zusätzlich zu bewältigen gilt. Nicht zuletzt aus diesem Grund haben nahezu alle Kommunen (die Samtgemeinde Artland steht gerade in den Startlöchern) in den letzten Jahren Freiwilligenagenturen gegründet, die das Ehrenamt fördern und unterstützen. Sie vermitteln Ehrenamtliche bzw. finden das richtige Engagement für den oder die Einzelne, kooperieren mit Vereinen und Organisationen. Sie bieten oder vermitteln Fortbildungen und initiieren Kooperationen. Einige verstehen sich dabei nicht nur als Vermittlungs-, sondern auch als Entwicklungsagentur. Sie initiieren eigene Projekte oder unterstützen andere dabei, ihre Ideen voranzutreiben. Wo die Freiwilligenagenturen eingebunden sind in ein kommunales „Team Gemeinwesenarbeit“, sind die Gemeinden auf dem Weg in eine „caring community“. Gemeint ist eine sorgende Gemeinschaft, in der jeder und jede, ganz gleich wie alt oder welcher Herkunft, ein gutes Leben haben soll – ermöglicht durch das Engagement möglichst vieler.

Ansprechpartner für das Ehrenamt

  • Samtgemeinde Artland

    EJF gemeinnützige AG Mehrgenerationenhaus Quakenbrück

    Friedrichstraße 37a
    49610 Quakenbrück
    Tel. 05431 903010
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  • Samtgemeinde Bersenbrück

    Samtgemeinde Bersenbrück Freiwilligenagentur

    Marion Korte 
    Lindenstraße 2
    49593 Bersenbrück
    Tel. 05439 962-155
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  • Stadt Bramsche

    Stadt Bramsche Freiwilligenagentur/Koordination Netzwerk LAB

    Maria Stuckenberg
    Hasestraße 11
    49565 Bramsche
    Tel. 05461 83-144
    Mobil: 0152 568 90 550
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  • Samtgemeinde Neuenkirchen

    Samtgemeinde Neuenkirchen Quartiersmanagement, Soziale Dorfentwicklung & Freiwilligenagentur

    Henrike Herbecke
    Alte Poststraße 5-7
    49586 Neuenkirchen
    Tel. 05465 201-21
    Mobil: 0157 357 427 20
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  • Samtgemeinde Fürstenau

    Samtgemeinde Fürstenau Freiwilligenagenturen

    Antigone Mally
    Schloßplatz 1
    49584 Bramsche
    Tel. 05901 932018
    Mobil: 01520 1592133
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Große Projektvielfalt bei aktueller LAG-Sitzung

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  • Einleitungstext: Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) der LEADER-Region Nördliches Osnabrücker Land tagte am 27. Mai im neuen Rathaus der Samtgemeinde Neuenkirchen. Insgesamt wurden in dieser Sitzung 15 Projekte von der LAG positiv bewertet und somit für die Förderung vorgesehen.

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) der LEADER-Region Nördliches Osnabrücker Land tagte am 27. Mai im neuen Rathaus der Samtgemeinde Neuenkirchen. Insgesamt wurden in dieser Sitzung 15 Projekte von der LAG positiv bewertet und somit für die Förderung vorgesehen:

  • Brücken der Erinnerung - Bersenbrück
  • Dorftreff beim Alten Haarmeyer in Neuenkirchen
  • Umnutzung der sogenannten "Ehrenhalle Quakenbrück" und Umfeld zur Nutzung als Begegnungszentrum
  • Goodieheft für‘s Handy für Juleica Inhaber in Bramsche, Neuenkirchen und Wallenhorst
  • Ertüchtigung der sanitären Anlagen und Herstellung einer Behindertentoilette für Besucher Kultureller und sozialer Veranstaltungen des Schützenverein Ohrte e.V.
  • Nahversorgung in Gehrde
  • Innovative Bewässerungsanlage für den Tennisverein Ankum e.V.
  • Beratungs- und Orientierungscampus Bersenbrück (BOC BSB)
  • SchlossKutsche Fürstenau
  • Schießstand Schützenverein Quakenbrück e.V. gegr. 1589
  • Schaffung eines sozialen Treffpunktes für Besuchergruppen, Nachbarschaft und Schulklassen in Bippen
  • Beschaffung einer Sitzgruppe Dorfplatz Gr. Mimmelage
  • Biodiversitätsbooster durch Scherenschnitt für Hof Scherhorn Berge
  • Elektronischer Schießstand Schützenverein Heeke-Hadern e.V.
  • Umgestaltung und Sanierung Parkplatz Quitt Stadion

Das Budget für diese Sitzung lag zunächst bei 300.000 €. Die LAG erhöhte das Budget dann auf 325.000 €, um mehr Projekte finanziell unterstützen zu können. Zusätzlich zog die LAG ein äußerst positives Fazit der diesjährigen Ausbildungsmesse #DASD in der Quakenbrücker Artland-Arena und blickte auf kommende Veranstaltungen. So werden im weiteren Jahresverlauf wieder der seit vielen Jahren etablierte Nordkreis Unternehmenstag sowie weitere Aktivitäten zum aktuellen Themenjahr „Aktiv für Familien“ stattfinden.

Zum Abschluss wurde der nächste Stichtag auf den 30. Juli mit einem Budget für die Projektförderung von 250.000 € festgelegt. Bis zu diesem Datum können wieder Projekte für die LEADER-Förderung eingereicht werden. Über alle bis dahin eingegangenen Projekte entscheidet die LAG am 27. August.

Wer sich für die LEADER-Förderung interessiert, kann sich kostenlos von Regionalmanager Nils Schnieders beraten lassen. Auf Wunsch kann das Regionalmanagement auch auf Ortsratssitzungen oder in anderen Gremien über die Chancen der LEADER-Förderung berichten.

Kontakt Regionalmanagement

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"Ehrenamt verdient großen Respekt"

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  • Einleitungstext: Rund 29 Millionen Menschen in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich. Das Bundesinnenministerium verleiht dem Ehrenamt das Prädikat „Motor der Demokratie“.

Foto: Samtgemeinde Neuenkirchen

Rund 29 Millionen Menschen in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich. Das Bundesinnenministerium verleiht dem Ehrenamt das Prädikat „Motor der Demokratie“ und meint damit: „Die Engagierten übernehmen Verantwortung und bringen voran, was ihnen am Herzen liegt. Sie gestalten unsere Gesellschaft mit. Aktive Bürgerinnen und Bürger bringen Menschen zusammen und machen unsere Demokratie stärker. (…) Ehrenamt verdient großen Respekt.“ In der LEADER-Region Nördliches Osnabrücker Land (NOL) ist all das direkt erfahrbar. Etwa 900 Vereine und Verbände gibt es in den vier Samtgemeinden Artland, Bersenbrück, Fürstenau und Neuenkirchen sowie der Stadt Bramsche, hinzu kommt nicht-vereinsgebundenes ehrenamtliches Engagement.

Ehrenamt im NOL: Enorm vielfältig

Im sportlichen Bereich weist das NOL eine enorme Bandbreite auf, auch Brauchtums- und Heimatvereine, Musik- und Kulturschaffende, Hilfsorganisationen wie die Feuerwehren, Umwelt- und Naturschutzverbände sowie Bürgervereine sind stark vertreten. Die Kommunalpolitik ist ebenfalls ehrenamtlich organisiert. Alle leisten wesentliche Beiträge zur Gemeinwesenarbeit. Dass dabei unterschiedlichste Zielgruppen angesprochen und facettenreiche Angebote gemacht werden, zeigt jeweils ein Beispiel aus jeder Kommune: So setzt sich in der Samtgemeinde Artland das Seniorenforum dafür ein, die Lebenssituation älterer Menschen zu verbessern und mit Veranstaltungen Einsamkeitsrisiken vorzubeugen. Der Kulturring Bersenbrück e.V. bietet Kultur pur in Form von Musik-, Theater-, Kabarett- und Varieté-Veranstaltungen an – und das seit mehr als 50 Jahren. In der Stadt Bramsche kümmert sich der Heimat- und Verkehrsverein Bramsche e.V. um die Pflege von Umwelt, Landschaft und Kulturdenkmälern, während das „Triebwerk“ in der Samtgemeinde Neuenkirchen durch seine Aktivitäten Mehrwerte für die Gemeinschaft und das ehrenamtliche Engagement schaffen möchte. Unter dem Dach der KjG Fürstenau organisieren 30 junge, motivierte Ehrenamtler:innen Aktionen für Kinder und Jugendliche.
In allen Kommunen gibt es, wenngleich unterschiedlich organisiert, Personen oder Gremien, die sich für Menschen mit besonderen Herausforderungen einsetzen: Senior:innen und Menschen mit Behinderung sowie Migrant:innen und Zugezogene.

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Chancen nutzen: Fördermittel für Vereine

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  • Einleitungstext: Das Ehrenamt stärken, qualifizieren und fördern, Räume bereitstellen, sichere Rahmenbedingungen schaffen – viele Ziele, die sich das NOL für die nächsten Jahre gesteckt hat, beziehen sich auf das Engagement als einer wesentlichen Säule der Gemeinschaft.

Förderquote: 50 Prozent / Regionalmanager Nils Schnieders berät

Das Ehrenamt stärken, qualifizieren und fördern, Räume bereitstellen, sichere Rahmenbedingungen schaffen – viele Ziele, die sich das NOL für die nächsten Jahre gesteckt hat, beziehen sich auf das Engagement als einer wesentlichen Säule der Gemeinschaft. Daher haben Vereine und ehrenamtliche Initiativen sehr gute Chancen, für ihre Ideen und Projekte Fördermittel zu erhalten.

Regionalmanager Nils Schnieders hat schon im ersten LEADER-Jahr zahlreiche Beratungsgespräche geführt: mit Heimatvereinen, Sportvereinen (Tennis, Fußball, Wassersport), Reit- und Fahrvereinen, Pfadfindern und DLRG, aber auch mit Werbegemeinschaften, Kultur- und Fördervereinen. So vielfältig wie die Vereine selbst können auch die zu fördernden Projekte sein. Wichtig ist, dass sie einem der Handlungsfelder dienen, die die Region im Regionalen Entwicklungskonzept festgelegt hat: Soziales und Gemeinschaft, Lebensraum und Demografie, Tourismus, Umwelt und Klima sowie Innovation. Alle Details zu den Handlungsfeldern und Zielen der LEADER-Region gibt es hier.

Grundsätzliche Projektziele können sein, das Vereinsleben zu verbessern, die Kinder- und Jugendarbeit zu fördern, Barrierefreiheit herzustellen, Akteure zu vernetzen, Integration zu stärken, besondere Veranstaltungen zu kreieren, Prozesse zu digitalisieren, Hilfsangebote anzubieten oder den Klima- und Umweltschutz zu fördern – um nur einige Beispiele zu nennen. Beantragt werden müssen die Fördergelder zu einem der drei bis vier Stichtage pro Jahr. Die Förderquote liegt grundsätzlich bei 50 Prozent, in Ausnahmefällen bei 60 Prozent. Interessierte Vereine oder Initiativen sollten sich direkt an Regionalmanager Nils Schnieders wenden. Er berät sie individuell und kostenlos, erläutert das Verfahren und begleitet die Antragstellung.

Erster Schritt ist immer das Ausfüllen der Projektskizze (zu finden auf www.leader-nol.de, Downloads) sowie die Erstellung eines Kosten- und Finanzierungsplans.

Kontakt Regionalmanagement

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Drei LEADER-Regionen – ein gemeinsames Projekt

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  • Einleitungstext: Wandern ist im Trend und wird von Tourist:innen immer stärker nachgefragt. Mit einer abwechslungsreichen Landschaft bietet insbesondere das Osnabrücker Land die perfekte Kulisse für einen Wanderurlaub.

Fotos: LEADER-Region Hasetal

Wandern ist im Trend und wird von Tourist:innen immer stärker nachgefragt. Mit einer abwechslungsreichen Landschaft bietet insbesondere das Osnabrücker Land die perfekte Kulisse für einen Wanderurlaub. Vor diesem Hintergrund hat die LEADER-Region Nördliches Osnabrücker Land gemeinsam mit den LEADER-Regionen Hufeisen und Hasetal ein Projekt zum Thema Wandern gestartet. Die Entwicklung des Projekts reicht weiter zurück, denn das Hasetal hatte das Projekt in sein Regionales Entwicklungskonzept als wichtiges Startprojekt aufgenommen. Pünktlich zum Tag des Wanderns am 14.05 erhielten die drei Regionen den positiven Förderbescheid vom Amt für regionale Landesentwicklung (ArL).

Unter dem Projekttitel „Wertschöpfungskette „Wandern“ auf Grundlage des Hünenwanderweges“ sollen ausgehend vom 142 km langen Hünenwanderweg bestehende Wanderwege optimiert und neue Pfade angelegt werden. Zusätzlich sollen neue Tagesangebote entwickelt werden, die die hohe Nachfrage nach Tagestouren bedienen. „Die Schönheit unserer Region auf interessanten Wanderschleifen zu entdecken, ist eines der Ziele dieser Kooperation. Durch unsere Zusammenarbeit schaffen wir aber nicht nur Wanderwege, sondern auch Erlebnisse, die Menschen dazu inspirieren, die Natur zu erkunden und sich mit unserer einzigartigen Landschaft zu verbinden“, so Annette Morthorst, Regionalmanagerin der LEADER-Region Hasetal. Um das zu erreichen, soll das Wandernetzwerk in den Regionen verstetigt, touristische Player einbezogen und die Infrastruktur verbessert werden. Ergänzt wird das Projekt um vielfältige Marketingmaßnahmen. „Für die LEADER-Region Nördliches Osnabrücker Land ist es das erste Kooperationsprojekt. Das Projekt entspricht gleich mehreren Zielen aus unserem Regionalen Entwicklungskonzept, wie der Stärkung der touristischen Vernetzung, der Weiterentwicklung eines nachhaltigen Tourismus und der Erweiterung bestehender Alleinstellungsmerkmale. Denn schließlich verläuft ein Großteil des Hünenwanderwegs durch das Nördliche Osnabrücker Land. Ich bin stolz, dass diese Kooperation funktioniert hat und der Hünenweg von Wallenhorst-Rulle bis nach Meppen aufgewertet werden kann“, so Regionalmanager Nils Schnieders.

Für das Projekt erhalten die LEADER-Regionen NOL, Hufeisen und Hasetal eine Förderung von rund 71.500 €. Da das Kooperationsprojekt recht umfangreich ist, ist die Umsetzung bis August 2026 geplant. Jurriën Dikken, Geschäftsführer der Hasetal Touristik GmbH freut sich auf den Projektauftakt: „Gemeinsam mit den Partnern vom Osnabrücker Land, dem Emsland, dem Naturpark TERRA.vita und den beteiligten Kommunen ist das ein sehr wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung des Aktivtourismus, da er direkt auf die Bedürfnisse von Wanderern einzahlt, die sich im Urlaub am liebsten von einer Unterkunft auf verschiedene Routen auf den Weg machen. Wir kriegen das Wandern ans Laufen!“

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