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Vernetzungskonzept für das NOL fertiggestellt

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  • Einleitungstext: Bei einer Abschlussveranstaltung im Dorftreff Alter Haarmeyer in Neuenkirchen wurde es präsentiert: das fertige Vernetzungskonzept für das Nördliche Osnabrücker Land.

Christoph Trame, Bürgermeister Samtgemeinde Neuenkirchen und Michael Wernke, Bürgermeister Samtgemeinde Bersenbrück nahmen das Vernetzungskonzept von Tim Strakeljahn und Ramón Mildner (beide pro-t-in GmbH) entgegen. 

Bei einer Abschlussveranstaltung im Dorftreff Alter Haarmeyer in Neuenkirchen wurde es präsentiert: das fertige Vernetzungskonzept für das Nördliche Osnabrücker Land. Erarbeitet hatte das Konzept die pro-t-in GmbH aus Lingen in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen und weiteren Partnern aus der Region.

Das LEADER-Projekt „Vernetzungskonzept Wirtschafts- und Wohnstandort Nördliches Osnabrücker Land“ startete mit einem Kick-off mit wichtigen Mulitplikator:innen aus der Region, um gemeinsame Zielsetzungen für das Konzept zu definieren. Darauf aufbauend folgte ein mehrstufiger Beteiligungsprozess. Mehrere Workshops beschäftigten sich damit, die eigene Identität den Nördlichen Osnabrücker Landes als Region herauszuarbeiten und dazu passende Maßnahmen zu diskutieren. In einem Workshop mit den Werbegemeinschaften aus der Region wurde zusätzlich die wirtschaftsbezogene Perspektive eingeholt. Mit diesen Erkenntnissen im Gepäck wurde eine Online-Umfrage durchgeführt, die sich an alle Menschen richtete, die in der Region NOL arbeiten – egal ob sie dort auch wohnen oder einpendeln. Eine wichtige Maßnahme, um die Region als Wohn- und Wirtschaftsort aus Sicht der Arbeitnehmer:innen bewertet zu wissen.

Das auf dieser Grundlage entwickelte Vernetzungskonzept bildet eine strategische Grundlage für die Profilierung des Nördlichen Osnabrücker Landes als Wohn- und Wirtschaftsstandort. Das enthaltene Maßnahmenpaket gilt es nun zu priorisieren und zu initiieren. Analysiert wurde das Konzept bereits von Eckhard Wiebrock (WIGOS). In seinem Impulsvortrag auf der Abschlussveranstaltung betonte er den großen Mehrwert des Konzepts für die Arbeit der WIGOS. Es sei ein Konzept, dass „weniger Bauch – mehr Kopf“ ermögliche. Michael Wernke, Bürgermeister der Samtgemeinde Bersenbrück und Vorsitzender der LAG Nördliches Osnabrücker Land, hob hervor, dass das Vernetzungskonzept gleichzeitig der Anstoß für eine noch engere Kooperationen zwischen den Kommunen im NOL sein müsse. „Wir gewinnen, wenn wir die Region leuchten lassen“, so Michael Wernke.

Vernetzungskonzept NOL

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Großes Kooperationsprojekt zum Radtourismus

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  • Einleitungstext: Um das Radfahr-Erlebnis für Einheimische und Gäste weiter zu verbessern, hat die Tourismusgesellschaft Osnabrücker Land mbH (TOL) ein LEADER-Projekt zur Planung eines Knotenpunktsystems im gesamten Landkreis Osnabrück angestoßen.

LEADER-Projekt zur Planung des Knotenpunktsystems im Landkreis Osnabrück bewilligt

Die Radregion Osnabrücker Land ist weiter auf Erfolgskurs. Gemeinsam mit dem Emsland und der Grafschaft Bentheim ist sie aktuell die beliebteste Radreiseregion in ganz Deutschland. Um das Erlebnis für Einheimische und Gäste weiter zu verbessern, hat die Tourismusgesellschaft Osnabrücker Land mbH (TOL) ein LEADER-Projekt zur Planung eines Knotenpunktsystems im gesamten Landkreis Osnabrück angestoßen. Im Vorfeld gab es hierzu viele Abstimmungen mit den LEADER-Regionen im Osnabrücker Land. Jetzt wurde der Antrag bewilligt.

Ziel des Projekts ist es, ein leicht verständliches und individuell nutzbares Wegesystem zu planen, das in vielen Regionen Europas und auch in unseren Nachbarregionen bereits erfolgreich eingesetzt wird. Das neue System soll die bestehende RAVELOS-Beschilderung mit Richtungs- und Zielwegweisern um nummerierte Knotenpunkte und Übersichtstafeln ergänzen. Radfahrende können künftig ihre Route flexibel zusammenstellen und anhand der Nummern auch ohne digitale Hilfsmittel navigieren. Petra Rosenbach, Geschäftsführerin der TOL, betont: „Mit dem Knotenpunktsystem wollen wir einen weiteren Mehrwert für Gäste und Einheimische schaffen und gleichzeitig den Anschluss an die benachbarten Radregionen sichern.“ Das aktuelle LEADER-Projekt umfasst die Planung des Knotenpunktsystems, für die spätere Umsetzung der ergänzenden Beschilderung wird die TOL einen weiteren Förderantrag stellen.

Kooperation auf allen Ebenen

Für die Förderung wurde in den LEADER-Regionen Hufeisen, Melle, Nördliches Osnabrücker Land, Südliches Osnabrücker Land und Wittlager Land ein Antrag gestellt, um das Projekt im gesamten Landkreis umzusetzen. Dafür waren im Voraus viele Abstimmungen nötig. Und die Mühe zahlte sich aus: Nach und nach stimmten die Lokalen Aktionsgruppen auf ihren jeweiligen Sitzungen für die Förderung des Projekts.

„Wir freuen uns, dass es gelungen ist, dieses große Projekt gemeinsam mit allen LEADER-Regionen in die Umsetzung zu bringen. Das Knotenpunktsystem wird die Radregion Osnabrück noch attraktiver machen und eine wichtige infrastrukturelle Ergänzung sein“, so Nils Schnieders, Regionalmanager der LEADER-Region Nördliches Osnabrücker Land, der die Federführung bei der Koordination zwischen den Regionen übernommen hatte. „Außerdem ist es das größte Kooperationsprojekt, das wir als LEADER-Regionen in Osnabrück bisher in Angriff genommen haben. Alles lief reibungslos ab, ein Nachweis für die gute Zusammenarbeit zwischen den Regionen“, so der Regionalmanager weiter.

Auch die Planungen des Knotenpunktsystems erfolgen in enger Zusammenarbeit mit den kreisangehörigen Städten und (Samt-)Gemeinden, die als wichtige Partner in das Projekt eingebunden sind. Gemeinsam werden geeignete Standorte für Übersichtstafeln definiert und die Umsetzung abgestimmt.

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Niederlassungsförderung für Hebammen durch LEADER-Projekt

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  • Einleitungstext: Bereits vier Mal wurden Hebammen im Nördlichen Osnabrücker Land beim Einstieg in die Freiberuflichkeit gefördert. Im Rahmen des Projektes „Verbesserung der Hebammenversorgung“ kann eine Niederlassungsförderung von bis zu 2.000 € beantragt werden.

Es gratulieren den geförderten Hebammen (v.l.) Lydia Sirek aus Quakenbrück und Louisa Jungk aus Bramsche: Jutta Brockhage (Vorstand SkF), Claus-Peter Poppe (Stadtstiftung Quakenbrück), Hildegard Brockhaus (Gleichstellungsgeauftragte Samtgemeinde Artland),  Nils Schnieders (Regionalmanagement Nördliches Osnabrücker Land), Ilsabee Rademacher und Christian Busch (Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems), Michael Bürgel (Bürgermeister der Samtgemeinde Artland) und Katrin Wesselmann (Koordinatorin des Projektes).

Bereits vier Mal wurden Hebammen im Nördlichen Osnabrücker Land beim Einstieg in die Freiberuflichkeit gefördert. Im Rahmen des Projektes „Verbesserung der Hebammenversorgung“ des SkF in der LEADER-Region Nördliches Osnabrücker Land können Hebammen noch bis August 2025 eine Niederlassungsförderung von bis zu 2.000 € beantragen. In der Stadt Quakenbrück wurde diese Förderung im Rahmen eines Austauschtreffens zum aktuellen Stand des Projektes übergeben.

Das Projekt zur Hebammenversorgung, das durch den Sozialdienst kath. Frauen e.V. Osnabrück umgesetzt wird, ist auf zwei Jahre angelegt. Zusätzlich zur Niederlassungsförderung sollen drei weitere Bausteine die Versorgung im Nördlichen Osnabrücker Land verbessern. Insbesondere die Hotline wird sehr gut angenommen. Neun Hebammen sind derzeit aktiv und beantworten Fragen von Schwangeren und zum ersten Lebensjahr des Kindes. Auch Hausbesuche sind hierbei möglich.

Das Projekt läuft noch bis zum Sommer. In dieser Zeit kümmert sich weiterhin eine Koordinatorin um das Projektmanagement und betreut die vier Bausteine des Projekts. Das Resümee aus den ersten anderthalb Jahren des Projekts ist dabei sehr positiv. Aktuell findet bereits ein Austausch statt, welche Elemente sich auch nach der Förderung in welcher Form weiterführen lassen.

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„Unsere größte Chance liegt in der Vermarktung“

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  • Einleitungstext: LAG-Mitglied Johann-Wilhelm Welker-Altegoer spricht im Interview über sein Engagement und die Potenziale des Tourismusstandortes Nördliches Osnabrücker Land.

LAG-Mitglied Johann-Wilhelm Welker-Altegoer im Interview

Der ARTour e.V. versteht sich als Vertreter der Tourismusanbieter im Artland. Vor welchen Herausforderungen stehen die touristischen Player aktuell?

Wir verstehen uns als Vertreter der touristischen Anbieter im Artland, organisieren aber auch eigene Events wie den Kulturschatz Artland live. Wir pflegen eine gute Zusammenarbeit mit der Samtgemeinde und den touristischen Anbietern. Letztere stehen gerade vor sehr großen Herausforderungen: Es gibt ein Nachfolgeproblem in der Gastronomie. Das werden wir mit der LEADER-Förderung selbstverständlich nicht lösen können. Wo wir aber durch das Programm indirekt unterstützen können, ist die Stärkung der lokalen Gastronomie. Durch neue Projekte wie Radrouten oder Wanderwege können diese Betriebe als authentische Einkehrmöglichkeiten mitvermarktet werden. Denn auch sie sind Teil unserer regionalen Kultur und gehören zum Urlaubserlebnis in der Region.

 

Als Vorstandsmitglied des ARTour e.V. sind sie in der Region gut vernetzt. Welche Bedarfe und Potenziale sehen Sie, um das Nördliche Osnabrücker Land als Tourismusstandort weiterzuentwickeln?

Unsere größte Chance liegt in der Vermarktung. Die Region verfügt über Attraktionen wie zum Beispiel den Alfsee, die viele Gäste anziehen. Und diese Gäste müssen wir von dort in das ganze Nördliche Osnabrücker Land bekommen. Für mich ist die Zusammenarbeit da das A und O. Uns gemeinsam als Region zu vermarkten, über Reisepauschalen durch den Tourismusverband Osnabrücker Land (TOL) und die Hasetal Touristik, ist meiner Meinung nach der richtige Weg. Mit der Power der touristischen Verbände und unserem aktiven Netzwerk, sollten wir das, was wir haben, aufwerten und noch besser vermarkten. Daran wollen wir auch als ARTour e.V. mitarbeiten.

 

Welchen Mehrwert bietet die LEADER-Region mit der Projektförderung, um diese Ziele zu erreichen und ganz generell für den Tourismus in der Region?

Für mich steht die Urlaubsregion NOL für Entschleunigung sowie Wandern und Radfahren in der Natur. Mit der Umsetzung von großen und kleinen Projekten wird dieser Charakter unterstrichen. Projekte wie die Aus- und Weiterbildung von Gästeführer:innen begrüße ich sehr. Gäste kommen so mit Menschen in Kontakt, die von der Region begeistert sind und diese Emotionen an die Gäste übertragen können. Zudem sollten wir auf weitere Kooperationsprojekte setzen, um den Tourismusstandort NOL weiterzuentwickeln. Dann kann die LEADER-Förderung ein gutes Momentum für den regionalen Tourismus schaffen.  

Website ARTour e.V.

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Erlebnisregion Artland: Gemeinsam mehr erreichen

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  • Einleitungstext: Erfolgreiche überkommunale Zusammenarbeit im Bereich Tourismus: Dafür steht die Erlebnisregion Artland. Besonders wertvoll ist die enge Verzahnung zwischen LEADER-Region, Regionalmanagement und den Kommunen.

Erfolgreiche überkommunale Zusammenarbeit im Bereich Tourismus: Dafür steht die Erlebnisregion Artland. Besonders wertvoll ist die enge Verzahnung zwischen LEADER-Region, Regionalmanagement und den Kommunen.

Die gute Zusammenarbeit der kleinen ArGe Artland ermöglicht es, überkommunale Projekte zu entwickeln und nachhaltig umzusetzen. Durch die Kooperation mit dem Regionalmanagement werden finanzielle und organisatorische Ressourcen gebündelt. „Die enge Zusammenarbeit ermöglicht das gezielte Entwickeln neuer Projekte im Bereich Tourismus. Die Förderung wird stets mitgedacht“, so Nils Schnieders, Regionalmanager der Region.

Die Erlebnisregion begeistert mit einer Mischung aus Natur, Kultur und Genuss. Die weite Landschaft mit ihren einzigartigen historischen Bauernhöfen, die gut ausgebauten Radwege und die vielfältigen Freizeitangebote machen die Region zu einem attraktiven Ziel für Aktivurlauber:innen und Erholungsuchende. Hinter der Erlebnisregion steckt ein Zusammenschluss von Touristiker:innen aus den Samtgemeinden Artland, Bersenbrück, Fürstenau und Neuenkirchen. Seit 2023 ist die Stadt Bramsche ebenfalls dabei. Sie treffen sich mehrmals im Jahr mit dem Regionalmanagement, um gemeinsam Projekte und Events zu entwickeln. Darüber hinaus gibt es einen kontinuierlichen Austausch zwischen den Mitgliedern, um die Region überkommunal weiterzuentwickeln.

Statt isoliert zu agieren, bündeln die Kommunen ihre Ressourcen und Ideen. Durch den Zusammenschluss als LEADER-Region wird die Kooperation weiter gestärkt. Dieses Netzwerk schafft Synergien, die über die Region hinausstrahlen.

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